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Pro und Contra von Glasaugen und Kunststoffaugen

Um Ihnen die Vorteile von Glasaugen gegenüber Kunststoff- oder Plastikaugen aufzuzeigen, haben wir Ihnen in der folgenden Tabelle die wichtigsten Argumente zusammengefasst und durch Bilder verdeutlicht. Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Beantwortung per E-Mail oder auch telefonisch zur Verfügung.


Bitte beachten Sie auch unsere Tipps zur Pflege Ihrer Augenprothese.

Glas

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Kunststoff

Pro:

Contra:

  • zerbrechlich

 

Pro:

  • grundsätzlich haltbarer

Contra:

  • rauhe Oberfläche, da nur mechanisch poliert

  • weniger gut verträglich, allergischen Reaktionen auf dem Kunststoff (PMMA)

  • nicht benetzbar, die Flüssigkeit fließt nicht gleichmäßig und natürlich auf der Kunststoffoberfläche

 

Benetzen der Oberfläche eines Glasauges und eines Kunststoffauges mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit

Benetzen der Oberfläche eines Glasauges und eines Plastikauges mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit - Bild 1

Benetzen der Oberfläche eines Glasauges und eines Plastikauges mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit - Bild 3

Experimente auf der Oberfläche eines Glasauges und einer Kunststoffprothese mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit haben gezeigt, dass das Fließverhalten von Flüssigkeiten auf einer Glasoberfläche viel natürlicher abläuft als auf einer Kunststoffoberfläche.

Jede Prothese wird mit einem Flüssigkeitstropfen benetzt und man sieht sofort die unterschiedliche Reaktion der Flüssigkeit. Die Flüssigkeit fließt auf der Glasoberfläche (Bild oben) viel gleichmäßiger und natürlicher, während sie sich auf der Kunststoffoberfläche (Bild unten) zu einer Träne formt, die viel weniger befriedigend abfließt. Unterschiedliche Oberflächenspannungen des Materials sind für dieses Phänomen verantwortlich. Im Falle des Kunststoffauges kann dies zur Unterbrechung des Tränenflusses und dieses wiederum kann Irritationen des Lides und Entzündungen verursachen.

Benetzen der Oberfläche eines Glasauges und eines Plastikauges mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit - Bild 4

Benetzen der Oberfläche eines Glasauges und eines Plastikauges mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit - Bild 5

Benetzen der Oberfläche eines Glasauges und eines Plastikauges mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit - Bild 6

 

Elektronenmikroskop-Aufnahmen
von Oberflächen verschiedener Augenprothesen

Bild 1:
Bild 3: Ungetragenes GlasaugeUngetragenes Glasauge mit feuerpolierter, glatter Oberfläche. Zu beachten ist die im Vergleich zu den übrigen Aufnahmen 25fach gesteigerte Vergrößerung!

Bild 2:
Bild 4: Glasauge, 1 Jahr getragenGlasauge, 1 Jahr getragen. Erkennbar sind die in verschiedenen Richtungen verlaufenden Kratzspuren.

Bild 3:
Bild 1: Ungetragenes Kunststoffauge Ungetragenes Kunststoffauge: Zusätzlich zu den Oberflächendefekten sind die für Plastikaugen charakteristischen, parallel verlaufenden Kratzer erkennbar. Diese entstehen beim Polieren der Prothese, dem letzten Arbeitsgang der bei der Herstellung eines Plastikauges.

Bild 4:
Bild 2: Kunststoffauge, 1 Jahr getragenKunststoffauge, 1 Jahr getragen:
Erkennbar sind zahllose, bis zu 150 µm weite Schadstellen, welche dieses Plastikauge zu einem "mikroskopischen Reibeisen" machen.

 

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